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Vollgefressen, verweihnachtet, einsam

Zu Hause, nach all dem Trubel ist es wieder still.
Übersättigt von dem Essen oder doch eher von den
Belanglosigkeiten der Menschen um mich rum?

Die Frau neben mir in der Bahn, die mir  
mit ihren halb erigierten Brustwarzen unschuldig in die
Augen schaut. Bin ich ich wirklich soweit runter,
das mich so etwas anturnt?

Schrecklich, aber ihr die Unschuld aus dem Hirn zu vögeln,
wäre etwas wozu ich unbändige Lust hätte und doch nur
wieder eine verbrannte Seele hinter mir lassen würde und
selbst unbefriedigt zurückbliebe.

Scheiß Geilheit manchmal.

Du, die Du gerade jetzt viel zu unerreichbar bist, fehlst mir.
Magst du nicht einfach vorbeischauen und mich noch ein
wenig anzicken bevor ich schlafen gehe? Mein dummes
Mobile ist ebenso fern, warum musste ich es auch vergessen,
will ich denn unerreichbar sein?

23 Uhr ist es nun, warum liege ich eigentlich gerade so halbgeil
in meinem Bett? Das erinnert mich an schlechte Filme:

Im halbdunkel hebt sich die Decke und ein gezwungenes
orgiastische Gestöhne untermalt die Szene.
Der einsame Held, der ein letztes mal Wichsen darf
bevor er in den Dschungel muss.

Apocalypse Now, Baby!






19.12.07 23:15
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


S (20.12.07 09:34)
Mobile-using for beginners

The stranger


Hinter den beschlagenen Fensterscheiben einer stillgelegten U Bahn klebt eine Hand am Fenster. Ebenso die Schuld. Nicht einmal auf Schein lässt sie sich eingehen.

Die Sonne und der Wind trugen sie weiter, auch die Zeit war schuld, die zu stark zerfloss zwischen den Stolpersteinen. Das Herz jedoch klagt gegen das
Gesetz, gegen den anderen, die anderen, die Tage.

Nur die Schuldigen verstecken sich weiterhin.
Selbst die Hunde vergraben ihre Knochen nur auf dem Mond. Sie sind geil, kalt, ihr Geheule durchdringt die noch umschlossenen.
Mitgenommen haben sie die Schuld, teures Handelsgut, erlesener Stoff aus dem Alpträume sind.

Hinfort über die Brücke in die dunklen Schluchten dieser Stadt. Es regnet, abgekupfert in schlechten Filmen der Klasse C, love.
Bald wird alles anders. Disteln sprießen in Plattenzwischenräumen, nur Rosenstachelnvertreiben die Sonne noch besser.
Raumschiff Zweiachtzehndreiundreissig.

The Stranger.

In seinen Armen verloren wir unsre Schuld unschuldig zu sein.

Nun sind wir frei.


S (20.12.07 09:34)
Übrigens. Du wirst besser.

Bösartige Kommentare später ( da wartet noch Post*fg*)

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